Trekstor DataStation

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Ich weiß nicht was mich heute geritten hat die Trekstor DataStation maxi z.ul zu kaufen. Im Prinzip will ich wirklich eine netzwerk-Festplatte haben und 400 GB sind ja schon mal ein bisschen was. Der Preis von 149 Euro schien mir auch in Ordnung zu sein.

Stecker

Der Ärger ging schon beim Anschließen los. Der Stecker des Netzteiles wollte nicht in das Laufwerk passen. Es ist ein kleiner Stecker mit fünf Anschlussstiften und einem Plastikstift in der Mitte. Ich habe eine halbe Stunde mit Lupe und Telefonzange arbeiten müssen, bis ich die Stifte so gebogen hatte, dass Stecker und Buchse zueinander passen. Der kleinste Druck beim einstecken des Steckers führte zu einem Verbiegen der einzelner Stifte. Ich wollte schon aufgeben, da ging es plötzlich. Eigentlich müsste ich jetzt den Stecker festkleben, damit er niemals mehr herausrutschen kann.

Software

Das Gerät wirbt mit seiner Unterstützung für Linux. Die Treiber sind aber nicht auf der CD, sondern müssen aus dem Web geladen werden. Erst seit kurzer Zeit gibt es die Unterstützung für 64Bit-Systeme. Für 64Bit-Systeme gibt es aber keine fertigen Pakete, man muss sie selber erstellen.

An sich ist das ganz einfach:

rpmbuild -tb ndas-1.1-6.x86_64.tar.gz 

baut die notwendigen rpm-Pakete. Leider nicht bei den 64Bit Systemen. Der Aufruf scheiterte immer mit der Fehlermeldung Datei nicht gefunden. Über die Support-Seiten hatte ich für dieses Problem sehr schnell eine Lösung angeboten bekommen. ich sollte das Paket umbenennen in ndas-1.1-6.tar.gz und wirklich, dann ließ sich das rpm-Paket bauen.

In der Zwischenzeit hatte ich versucht den Treiber auf dem Laptop zu installieren. Dort, kein 64Bit-System, klappte die Installation auch gleich. Wenn ich dann aber versuche die Platte zu registrieren bekomme ich die Fehlermeldung:

error(-98) occured

Wieder war der Support recht schnell. Er fragte, ob ich über WLAN ins Netz gehen würde. Klar, mit dem Laptop eigentlich immer. Manche WLAN-Router wären nicht NDAS-kompatibel. Naja, meine FRITZ!Box Fon WLAN 7050 ist aber nicht irgendein Billigprodukt.

Und nun?

Ich habe die Kiste zurück gegeben. Ich hatte sie nämlich schon in den Karton zurück gepackt. Mit dem schnellen Support hatte ich so nicht gerechnet. Es bliebe auf alle Fälle die Frage, ob ich den Stecker wieder heil ins Gehäuse bekommen hätte.

Selbst unter günstigsten Bedingungen bleiben folgende Probleme:

  • der nicht stabile Stecker
  • über WLAN wird es wohl nicht funktionieren
  • ich habe inzwischen auch gelesen, dass unter Linux nur ein Rechner die Platte mit Schreibrechten mounten darf. Das hatte ich mir so nicht vorgestellt. Alle Rechner im Netz sollen auf die Platte schreiben können.

Damit ist das Ding für mich nicht sinnvoll brauchbar.