Lenovo IdeaPad U400

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Nach dem frühen Tod des [Asus U30S] war ein neuer Rechner fällig. So richtig viel Auswahl gibt es auf dem Sektor tragbares Gerät mit DVD-Laufwerk nicht. Die Entscheidung ist dann für das Lenovo-Gerät gefallen. Für aktuell 839€ bekommt man ein Gerät mit folgenden Eigenschaften:

  • 14 Zoll Display
  • i5 Prozessor 240Ghz
  • 750 GB Festplatte
  • 4 GB Hauptspeicher
  • DVD-Brenner

Windows 7

Sehr angenehme ist das Vorinstallierte Windows 7 Home Professional. Es startet sehr zügig, viel schneller als beim Asus-Gerät, und es ist nicht soviel unsinnige Software beigegeben. Am lästigsten ist schon eine Art MsOffice2010-Paket, welches immer wieder zur Installation von Microsoft-Office anregen möchte.

Bei diesem Rechner gab es bisher auch keine Probleme mit dem Online-Update, auch danach funktionierte Windows noch einwandfrei.

Halbwegs sinnvoll gelöst scheint mir bei diesem Gerät auch der Umgang mit der Recovery-Partition. Seitlich neben dem Einschalter befindet sich ein weiterer Einschalt-Knopf über den man ein kleines Menü starten kann, über das die Recovery-Partition im Zugriff ist und auch das Boot-Menü.

Der Knopf ist recht unauffällig und ich habe ihn nur gefunden, weil ich im Online-Handbuch gesucht habe, wie man an die Recovery-Partition heran kommt.

Windows startet auf diesem Gerät relativ schnell. Etwas 60s nach der Auswahl in Grub kommt der Windows Jingle und nach knapp 70 Sekunden kommt der Mauszeiger zur Ruhe.

Ubuntu 12.04

Bei Auslieferung ist die Festplatte folgendermaßen partitioniert:

/dev/sda1   NTFS-Boot (200MB)
/dev/sda2   NTFS Windows C: (ca. 400GB)
/dev/sda3   NTFS Windows D: (ca. 150GB)
/dev/sda4   Compaq Diagnostics (15GB)

Also nur primäre Partitionen. Ich habe dann die Partition sda2 verkleinert, sda3 gelöscht (vorher die Daten gesichert) und durch eine erweiterte Partition ersetzt. In der erweiterteten Partiton habe ich unter Windows ein neues Laufwerk D: angelegt und genügend Platz für Ubuntu gelassen.

/dev/sda1   NTFS-Boot (200MB)
/dev/sda2   NTFS Windows C: (ca. 250GB)
/dev/sda3   Erweiterte
/dev/sda4   Compaq Diagnostics (15GB)
/dev/sda5   NTFS Windows D: (ca. 250 GB)
/dev/sda6   Linux (ca. 175 GB)
/dev/sda7   Swap (ca. 7GB)

Das Linux-System braucht etwa 45 Sekunden zum Start, davon belegt allein Grub mit seiner Pause knapp 20 Sekunden.

Ein paar Informationen zur Hardware:

lspci
00:00.0 Host bridge: Intel Corporation 2nd Generation Core Processor Family DRAM Controller (rev 09)
00:01.0 PCI bridge: Intel Corporation Xeon E3-1200/2nd Generation Core Processor Family PCI Express Root Port (rev 09)
00:02.0 VGA compatible controller: Intel Corporation 2nd Generation Core Processor Family Integrated Graphics Controller (rev 09)
00:16.0 Communication controller: Intel Corporation 6 Series/C200 Series Chipset Family MEI Controller #1 (rev 04)
00:19.0 Ethernet controller: Intel Corporation 82579V Gigabit Network Connection (rev 05)
00:1a.0 USB controller: Intel Corporation 6 Series/C200 Series Chipset Family USB Enhanced Host Controller #2 (rev 05)
00:1b.0 Audio device: Intel Corporation 6 Series/C200 Series Chipset Family High Definition Audio Controller (rev 05)
00:1c.0 PCI bridge: Intel Corporation 6 Series/C200 Series Chipset Family PCI Express Root Port 1 (rev b5)
00:1c.1 PCI bridge: Intel Corporation 6 Series/C200 Series Chipset Family PCI Express Root Port 2 (rev b5)
00:1c.4 PCI bridge: Intel Corporation 6 Series/C200 Series Chipset Family PCI Express Root Port 5 (rev b5)
00:1d.0 USB controller: Intel Corporation 6 Series/C200 Series Chipset Family USB Enhanced Host Controller #1 (rev 05)
00:1f.0 ISA bridge: Intel Corporation HM65 Express Chipset Family LPC Controller (rev 05)
00:1f.2 SATA controller: Intel Corporation 6 Series/C200 Series Chipset Family 6 port SATA AHCI Controller (rev 05)
00:1f.3 SMBus: Intel Corporation 6 Series/C200 Series Chipset Family SMBus Controller (rev 05)
01:00.0 VGA compatible controller: Advanced Micro Devices [AMD] nee ATI Seymour [Radeon HD 6400M Series]
03:00.0 Network controller: Intel Corporation Centrino Wireless-N 1030 (rev 34)
04:00.0 USB controller: NEC Corporation uPD720200 USB 3.0 Host Controller (rev 04)


lsusb
Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
Bus 002 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
Bus 003 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
Bus 004 Device 001: ID 1d6b:0003 Linux Foundation 3.0 root hub
Bus 001 Device 002: ID 8087:0024 Intel Corp. Integrated Rate Matching Hub
Bus 002 Device 002: ID 8087:0024 Intel Corp. Integrated Rate Matching Hub
Bus 001 Device 003: ID 8086:0189 Intel Corp. 
Bus 001 Device 004: ID 04f2:b2b6 Chicony Electronics Co., Ltd 
cat /proc/cpuinfo
processor       : 0 (..3 identisch)
vendor_id       : GenuineIntel
cpu family      : 6
model           : 42
model name      : Intel(R) Core(TM) i5-2450M CPU @ 2.50GHz
stepping        : 7
microcode       : 0x1b
cpu MHz         : 800.000
cache size      : 3072 KB
physical id     : 0
siblings        : 4
core id         : 0
cpu cores       : 2
apicid          : 0
initial apicid  : 0
fpu             : yes
fpu_exception   : yes
cpuid level     : 13
wp              : yes
flags           : fpu vme de pse tsc msr pae mce cx8 apic sep mtrr pge mca cmov pat pse36 clflush dts acpi mmx fxsr sse sse2 ss ht tm pbe syscall nx rdtscp lm constant_tsc arch_perfmon pebs bts nopl xtopology nonstop_tsc aperfmperf pni pclmulqdq dtes64 monitor ds_cpl vmx est tm2 ssse3 cx16 xtpr pdcm pcid sse4_1 sse4_2 x2apic popcnt tsc_deadline_timer aes xsave avx lahf_lm ida arat epb xsaveopt pln pts dtherm tpr_shadow vnmi flexpriority ept vpid
bogomips        : 4988.97
clflush size    : 64
cache_alignment : 64
address sizes   : 36 bits physical, 48 bits virtual
power management:


Es hat eigentlich alles von Anfang an funktioniert. Es gibt nur zwei kleinere Problembereiche:

  1. Das Touchpad hat genaugenommen nur eine Taste, daher ist unter Linux keine rechte Maustaste verfügbar. Ich habe dann Synaptik installiert und damit den Klick mit zwei Fingern zum rechten Mausklick gemacht.
  2. Das Gerät verfügt über einen Intel-Grafikkarte und zusätzlich eine ATI-Grafikkarte. Hier müsste ich mich mal mit der Umschaltung beschäftigen, wenn Bedarf und Zeit ist.

Ein paar Links zu Ubuntu und dem U400: