Hercules Roberta R7

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Auch wenn in dieser Rubrik meistens nur computerähnliche Geräte auftauchen, so will ich hier auch einmal etwas über mein e-Bike schreiben das ich mir im April 2016 gekauft habe. Es handelt sich um ein e-Bike der Marke Hercules und zwar um das Roberta R7.

Eigenschaften

  • Hercules Roberta R7
  • Bosch Active Cuise 36V 250W
  • Akku 400 Wh - 11Ah
  • Intuvia Bord-Computer
  • Shimano-Schaltung 7-Gänge

Gekauft habe ich mir das Fahrrad in Wentorf bei https://www.emotion-technologies.de/hamburg/, hier gab es eine sehr ausführliche Beratung und ich konnte relativ viele Fahrräder ausprobieren. Dieses fuhr so, wie ich es mir vorgestellt habe.

Mit dem Fahrrad bekommt man ein Serviceheft, wie bei einem Auto. Ich habe die Inspektionstermine bisher auch eingehalten.

Ich fahre gern und viel mit dem Fahrrad, mich nerven aber die vielen Defekte, auch wenn sie bisher nicht nicht so dramatisch in ihren Auswirkungen waren.

Sehr praktisch bei dem Fahrrad ist das AXA-Rahmenschloss. Dafür habe ich mir zusätzlich eine Plugin-Kette gekauft. Somit ist das Fahrrad mit dem Rahmenschloss abgeschlossen und mit der Kette zusätzlich an einem festen Gegenstand angeschlossen. Die Kette kann eine Schlaufe bilden, da das letzte Kettenglied so groß ist, dass die Kette da durch passt. Somit kann man die Länge der Kette auch gut ausnutzen.

Erfahrungen

Das Fahrrad fährt sich richtig gut. Normalerweise nutze ich den Eco-Mode und habe eine Strecke von ca. 5km zurück zu legen, fahre also 10km am Tag. Das macht inzwischen schon fast 3.000km. Der Vorteil vom Fahrrad ist generell, dass ich keinen Parkplatz suchen muss und es keine Staus gibt. Das e-Bike verhindert, dass ich ins Schwitzen komme. Ich bin aber in Bewegung und an der frischen Luft.

Leider hat das Fahrrad auch ein paar Nachteile, bisherige Defekte sammle ich in einer extra Rubrik.

Die Schutzbleche sind aus Kunststoff und nicht besonders stark fixiert, dadurch klappert das Fahrrad deutlich. Beim Hinterrad ging das Vibrieren so weit, dass das Kabel der Rückleuchte, das innen im Schutzblech verläuft, an der Stelle durch gescheuert war, wo es durch das Schutzblech geht. Ich habe das Kabel repariert und das Schutzblech mit Draht hoch gezogen, so dass es nicht mehr schleift.

Die Reichweite mit einer Akku-Ladung beträgt etwa 60km, damit komme ich gut eine Woche aus. Die Reichweiten-Anzeige nach dem Laden variiert zwischen 51km und 66km, mir ist micht ganz klar, wie der Unterschied zustande kommt.

Defekte

  • Nach relativ kurzer Zeit ging die linke Pedale kaputt. Das Kunststoffteil, welches sich um die Welle dreht war der Länge nach gerissen. Pedalen sind preiswerte Teile, also habe ich mir den Weg zum Händler gespart und selber neue Pedalen gekauft und angebaut.
  • Die Sattelstütze hat auch inzwischen den Geist aufgegeben. Und zwar hat die Schraube, die im Kopf den Sattel hält, ihr Gewinde verloren und ist durchgerutscht. Ich bin mit meinem Gewicht deutlich innerhalb des zulässigen Rahmens für dieses Fahrrad. Den Heimweg musste ich im Stehen beenden. Auch dieses Teil ist preiswert zu ersetzen.
  • Ich hatte anfangs oft Reifenpannen, immer hinten. Irgendwann ist mir aufgefallen, dass der Reifen auch nicht richtig auf der Felge saß. Der Metallring war so weit, dass ich den Reifen ohne Werkzeug abnehmen und wieder montieren konnte. Vermutlich gab es dadurch so viel Walkarbeit, dass der Schlauch mehrfach kaputt ging. Seite ich einen neuen Mantel gekauft haben, zum Montieren brauchte ich jetzt wirklich einen Reifenheber, habe ich keine Panne mehr gehabt.
  • Nach etwas mehr als einem Jahr fiel das Rücklicht aus, das Kabel war vom Reifen durchgescheuert, da sich das Schutzblech sehr bewegt (s.o.).
  • Seit diesem Jahr häufen sich auch Ausfälle im Antrieb. Gelegentlich gibt es eine Fehlermeldung 530 im Bordcomputer, meistens verschwindet nur die Batterie-Anzeige. Wenn ich dann den Computer aus- und wieder einschalte, dann it der Antrieb wieder da. Das scheint ein Kontakt-Problem im Zusammenhang mit dem Akku zu sein. In Foren findet man dieses Problem häufiger beschrieben.
  • Heute gab es ein neues Problem. Die Kette hat sich immer wieder gelockert und ich musste oft nachspannen. In der letzten Woche sprang die Kette sogar ab, ließ sich aber gut wieder aufsetzen. Heute fiel mir beim Spannen der Kette auf, dass ich die Muttern auch gar nicht richtig anziehen konnte. Bei einer genaueren Untersuchung habe ich festgestellt, dass die Hutmuttern ihr Gewinde verloren hatten. Zum Glück habe ich noch ein passendes altes Fahrrad, von dem ich die Muttern "ausleihen" konnte. Es sind nämlich etwas besondere Muttern 3/8 Zoll für die Shimano Schaltung.