Fritz!Box 7170

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Die Fritz!Box Fon WLAN 7170 ist ein sehr universelles Gerät, um ins Internet zu kommen. Es besteht intern aus den Komponenten (Begriffserklärungen):

  • DSL-Modem
  • Router
  • WLAN-Accesspoint
  • DHCP-Server
  • VOIP Telefonanlage
  • ISDN/Analog Telefonanlage
  • Analog/ISDN Telefonanlage
  • USB-Server für Festplatten und Drucker

Das DSL-Modem ist abschaltbar, so dass die Fritz-Box auch als einfacher Router an Kabelanschlüssen oder direkten Internetzugängen eingesetzt werden kann.

erste Inbetriebnahme

Für die ersten Konfigurationsschritte benötigt man einen Rechner, der so eingestellt ist, dass er seine IP-Adresse per DHCP beziehen kann. Der DHCP-Server auf der Fritz-Box ist ab Werk aktiv.

Die Box benutzt in der Grundeinstellung das Netz 192.168.178.X.

Die Box selber besitzt hier die IP-Adresse 192.168.178.1 und verteilt IP-Adressen ab 192.168.178.20. Schließt man also erstmalig einen Computer an die Box an, so bekommt dieser also die IP-Adresse 192.168.178.20. Dabei merkt sich die Box die vergebenen Adressen, der Computer wird also auch bei jeder weiteren Verbindungsaufnahme immer wieder diese IP-Adresse bekommen.

Die Box besitzt zusätzlich die IP-Adresse 169.254.1.1, die nicht verändert werden kann, über diese IP-Adresse ist sie auch bei schweren Konfigurationsfehlern weiter erreichbar.

Verbindet man den Computer per LAN-Kabel, so sollte man vorsichtshalber die LAN-Buchse 1 vermeiden, da diese in manchen Konfigurationen eine besondere Funktion bekommt. Beim Anschließen der Fritz!Box kann eine momentan vorhandene Internet-Verbindung über WLAN oder eine andere Netzwerkkarte verloren gehen, da in der Regel die Default-Route auf die Box gesetzt wird. Erst wenn diese erfolgreich ins Internet gebracht wurde besteht wieder eine Verbindung.

Die Fritz-Box erreicht man, indem man im Browser die Adresse http://192.168.178.1 oder einfach http://fritz.box eingibt.

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Auf die Assistenten will ich hier nicht eingehen, sondern gleich auf die notwendigen Punkte in den einzelnen Menüs. Wobei mir die Menüführung der Fritz!Box nicht immer ganz logisch zu sein scheint.

Klick man auf den oben befindlichen Links Startmenü, so landet man, nach einer Warnung, dass man so den Assistenten abbricht, in einem Menüzweig der normalerweise mit Übersicht beschriftet ist.

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Hier bekommt man einen aktuellen Überblick über die momentane Situation der Box. Man kann erkennen, dass auch WLAN aktiv ist, aber mit WPA gesichert. Das zufällig erzeugte Passwort könnte man übrigens direkt per USB auf einen Fritz-WLAN-Stick übertragen.

Man sieht hier übrigens auch, dass der Computer an die Buchse LAN 2 angeschlossen ist (s.o.).

Von dieser Übersichtseite aus kann man auch die einzelnen Komponenten der Box konfigurieren.

Klickt man oben auf der Seite auf den Link Einstellungen, so landet man im Menüzweig Erweiterte Einstellungen, der für die Konfiguration gedacht ist.

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Von hier aus kann man systematisch die einzelnen Komponenten der Box konfigurieren.

Rechts Oben auf der Seite finden sich immer vier kleine Icons. Das erste Icon, das mit dem Haus hat die gleiche Funktion wie der Link Startmenü, man kommt auf die Seite Übersicht. Das nächste Icon führt zur Sitemap genannten Übersicht über alle eingebauten Funktionen.

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Diese Seite ist eine große Hilfe, wenn man sich schnell orientieren will. Die weiteren Icons sind hier weniger wichtig, sie führen zu einer Druck-Funktion bzw. den Hilfe-Seiten auf der AVM-Homepage.

erweiterte Ansicht

Im Auslieferungszustand zeigt die Fritz!Box nicht alle Konfigurations-Optionen. Das soll sicherlich Anfängern die Konfiguration erleichtern. Wer aber weiß, was er hier tut, der sollte möglichst als erste Konfigurations-Änderung diese Beschränkung aufheben.

Die entsprechende Einstellung findet sich unter Erweiterte Einstellungen -> System -> Ansicht

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Wie gesagt, die Menüstruktur ist nicht immer sehr übersichtlich. Setzt man hier also das Häkchen bei Expertenansicht aktivieren und klickt auf Übernehmen, so stehen alle Menüoptionen zur Verfügung. Die Menüstruktur verändert sich dadurch übrigens nicht, es handelt sich um Optionen innerhalb der einzelnen Menüs.

DSL-Modem

In der Regel wird die Fritz!Box sicherlich als DSL-Modem betrieben. Dann kann man auf das mitgelieferte Modem des Internet-Anbieters verzichten, muss aber damit Rechnen, dass der Anbieter sich weigert bei Problemen zu helfen. Der Anbieter kann feststellen, dass nicht sein Modem am Anschluss hängt, sondern eine Fritz!Box. Insofern muss man eventuell in den Vertragsbedingungen nachschlagen, ob das Auswechseln des Modems zulässig ist. Technische Gründe gegen die Fritz!Box gibt es sicherlich nicht, viele Providern liefern sie ja selber aus, wenn auch oft in abgespeckter Form, gebrandet.

Nachtrag: Seit 1.06.2016 ist übrigens der Router-Zwang abgeschafft, als Kunde hat man die freie Wahl, welches der technisch geeigneten Geräte man einsetzen möchte. Der Provider muss einem dann auch die notwendigen Zugangsdaten zukommen lassen.

Zur DSL-Konfiguration geht man auf Erweiterte Einstellungen -> Internet.

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Wichtig ist unter Anschluss die Auswahl Internetzugang über DSL und unter Betriebsart die Einstellung Eine Internetverbindung für alle alle Computer verwenden (Router). Mit der Vorgabe Fritz!Box als DSL-Modem nutzen würde man nur die Modem-Komponente nutzen und den Router abschalten, was selten Sinn machen dürfte.

Zugangsdaten wird man für die meisten DSL-Zugänge benötigen, insofern muss unter Zugang die entsprechende Checkbox aktiviert werden.

Weiter unten auf der gleichen Seite kann man dann die Zugangsdaten eingeben.

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In der Regel benötigt man einen Benutzernamen, bei Alice die Hauptrufnummer des Vertrages und ein Passwort, welches aber z.B. bei Alice nicht ausgewertet wird, also beliebig ist. Diese Daten muss man jeweils vom Internet-Anbieter bekommen.

Hat man eine DSL-Flatrate zur Verfügung, so kann man auf die automatische Trennung nach 300 Sekunden verzichten und stattdessen Internetverbindung dauerhaft halten anwählen. Die Box wählt sich dann immer automatisch ein, sowie sie feststellt, dass keine DSL-Verbindung besteht.

Viele Provider unterbrechen die Verbindung spätestens nach 24h. Es macht Sinn diese Unterbrechung selber zu steuern, indem man nachts einmal kurz die Verbindung selber unterbricht. Die Box bietet unter Zwangstrennung durch den Anbieter verschieben in die Zeit zwischen ... alle möglichen Uhrzeiten an.

Die restlichen Voreinstellungen kann man so belassen.

Klickt man auf Übernehmen, so würde die Box in der Flatrate-Einstellung sofort versuchen eine Internet-Verbindung aufzubauen, die Power/DSL Leuchte beginnt zu blinken.

Den Verbindungsaufbau kann man unter Erweiterte Einstellungen -> Internet -> DSL-Informationen sehr schön kontrollieren.

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Auf dieser Abbildung ist zu erkennen, dass keinerlei Verbindung zu einer Gegenstelle besteht.

Bei vorhandener Verbindung kann man die Daten der Gegenstelle und Informationen über die ausgehandelte Verbindung ablesen.

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Router am IP-Netzwerk

Das DSL-Modem der Fritz-Box lässt sich abschalten, wodurch sich die Box als Router nutzen lässt. Anwendungen dafür sind Kabelanschlüsse oder direkte Netzwerkanschlüsse, bei denen die Firewall-Funktion der Box genutzt werden soll. Außerdem kann man über die Box auch so eine komplettes Netzwerk über eine einzige IP-Adresse anbinden.

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Die Konfigurationsseite findet sich wieder unter Erweiterte Einstellungen -> Internet. Zentrale Einstellung ist die Auswahl von Internetzugang über LAN 1. Die BOX wird also nicht über den DSL-Anschluss ganz links, sondern über die erste Buchse von den vier LAN-Anschlüssen an das Internet angeschlossen.

Wichtig ist die Auswahl unter Betriebsart. Nur wenn hier Internetverbindung selbst aufbauen (NAT-Router mit PPPoE oder IP) gewählt wird, dann steht die eingebaute Firewall zur Verfügung.

Zugangsdaten werden bei dieser Situation in der Regel nicht benötigt.

Wichtig sind noch die IP-Einstellungen. Steht hier im WAN eine DHCP-Server zur Verfügung, dann kann man die Voreinstellung belassen, ansonsten muss man die IP-Adresse konkret eintragen.

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Die notwendigen Angaben bekommt man dann wieder vom zuständigen Netzanbieter.

Man kann hier auch Datenübertragungsraten einstellen. Die Fritz!Box lässt hier nur 5stellige Eintragungen zu, höher ist ihre Übertragungsrate aber auch nicht.

Die Möglichkeit die MAC-Adresse einzustellen kann ganz nützlich sein, wenn der Anschluss nur für ein bestimmtes Gerät freigeschaltet ist und die Prüfung über die MAC-Adresse erfolgt. Dann kann man hier die MAC-Adresse des zugelassenen Gerätes angeben und die Box ist nur schwer von diesem zu unterscheiden.

Unter Erweiterte Einstellungen -> System -> Ereignisse kann man sich den erfolgreichen Verbindungsaufbau zeigen lassen.

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Im Screenshot ist der erfolgreiche Verbindungsaufbau in einem lokalen Netz zu erkennen. Die Box hat alle Informationen vom DHCP-Server des Netzes bezogen und stellt nun ihren Zugang allen Geräten zur Verfügung, die an sie angeschlossen sind.


Freigaben

Wenn die Fritz!Box als Router arbeitet, entweder am DSL, oder am Netzwerk, dann schützt sie mit der eingebauten Firewall das dahinter liegende Netz. Den Schutzwall kann man durchlässig machen, indem man einzelne Ports auf einen Rechner im Netz weiterleitet.

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Die wichtigsten Ports bzw. Dienste sind hier schon vorgegeben, man ist aber nicht an diese Liste gebunden.

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Im Extremfall kann man hier alle Ports an einen Rechner (Exposed Host) weiterleiten, der steht dann quasi direkt im Internet.

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WLAN-Accesspoint

Die WLAN-Funktion der Fritz!Box ist nicht weiter ungewöhnlich. Am auffälligsten sind eventuell die vielen Möglichkeiten das WLAN ein- oder auszuschalten:

  • Neben der Stummelantenne befindet sich ein kleiner Knopf, mit dem WLAN ein- oder ausgeschaltet werden kann
  • Über ein angeschlossenes Telefon kann man mit dem Tastencode #96*1* WLAN einschalten und mit #96*0* ausschalten
  • Unter Erweiterte Einstellungen -> System -> Nachtschaltung kann man Zeiten festlegen, in denen sich das WLAN automatisch abschaltet
  • Die Menüfunktion findet sich unter Erweiterte Einstellungen -> WLAN -> Funkeinstellungen:

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Neben der Möglichkeit das WLAN zu schalten finden sich hier auch die grundlegenden Konfigurationseinstellungen. Die meisten Vorgaben kann man problemlos übernehmen, die SSID sollte man aber anpassen, damit man das eigene Netz von dem der Nachbarn unterscheiden kann.

Die wichtigen Sicherheitseinstellungen finden sich unter Erweiterte Einstellungen -> WLAN -> Sicherheit.

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Vorgegeben ist die WPA-Verschlüsselung, was auch richtig ist, da WEP nicht als sicher gilt. In der Voreinstellung akzeptiert die Box WPA+WPA2. Für ein sehr sicheres Netz wäre nur WPA2 die richtige Einstellung, dann muss man aber sicherstellen, dass das Betriebssystem des Rechners auch damit umgehen kann, bei WindXP z.B. kommt es dabei auf die Version des Service-Packs an. Die Vorgabe ist also ein ordentlicher Kompromiss.

Der Netzwerkschlüssel sollte möglichst lang und kryptisch sein. Da man ihn aber ggf. auch weitergeben muss bietet sich oft ein langer Text an.

Sehr nützlich ist auch der Menüpunkt Erweiterte Einstellungen -> WLAN -> Monitor:

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Hier kann man sehen, welche anderen Access-Points in Konkurrenz stehen und ggf. einen Kanal wählen, der ansonsten nicht genutzt wird.

Man kann sich über einen Klick auf Funknetze einblenden noch weitere Informationen beschaffen.


DHCP-Server

Es ist immer praktisch, wenn in einem Netz ein Gerät die IP-Adressen verteilt. Die Fritz!Box besitzt einen DHCP-Server, der genau diese Funktion übernehmen kann. Im Auslieferungszustand ist dieser DHCP-Server aktiv.

Das Konfigurationsmenü für den DHCP-Server findet sich gut versteckt unter Erweiterte Einstellungen -> System -> Netzwerk, wenn man dort auf den Reiter IP-Einstellungen klickt, dann kann man dort auf IP-Adressen, so kommt man an das entsprechende Menü.

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In den Standardeinstellungen ist hier nicht viel zu konfigurieren. Für den DHCP-Server kann man nur die niedrigste und die höchste IP-Adresse angeben, die er verteilen darf. Die Voreinstellung ist recht geschickt gewählt, dadurch hat man am Anfang und am Ende des Bereiches noch IP-Adressen, die man direkt per Hand vergeben kann. Netzwerkdruckern sollte man die IP-Adresse nicht per Fritz!Box zuteilen, sonder sie fest eintragen. Man muss aber sehr darauf achten, niemals eine IP-Adresse selber zu vergeben, die im Bereich für den DHCP-Server liegt. Wenn dann doch irgendwann genau diese IP-Adresse auch von der Fritz!Box vergeben wird, dann kommt es zu Netzwerkstörungen, deren Ursache nur schwer zu finden ist.

Deaktivieren sollte man den DHCP-Server nur dann, wenn im Netz ein anderes Gerät diese Aufgabe übernimmt. Der DHCP-Server teilt einem Client-Rechner nicht nur die IP-Adresse zu, sondern er informiert ihn auch über Router und Nameserver im Netz. Diese Informationen liegen alle auf der Fritz!Box vor, auf den anderen Geräten eher nicht.

Deaktiviert man die Einstellung Alle Computer befinden sich im selbe IP-Netzwerk, so stellt die Fritz!Box sogar zwei DHCP-Server mit unterschiedlichen Adressbereichen zur Verfügung, einen für WLAN und einen für das kabelgebundene LAN.

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Auf diese Art kann man das immer etwas unsichere WLAN vom kabelgebundenen Netz abtrennen.

VOIP-Telefonanlage

Für mich ein wichtiges Kriterium zum Kauf der Fritz!Box ist die VOIP-Funktion. Man hat so die Möglichkeit ein herkömmliches analoges Telefon an die Fritz!Box anzuschließen und damit dann per VOIP zu telefonieren, ohne dass ein Rechner an sein muss.

Hat man das Telefon in der Hand, so merkt man bei der Nutzung keinerlei Unterschied zu einem klassischen Telefonanschluss.

Unter Erweiterte Einstellungen -> Telefonie -> Internettelefonie finden sich die notwendigen Konfigurationsmöglichkeiten.

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Im Prinzip kann man sehr viele SIP-Zugänge einrichten, dann muss man sich aber jedesmal entscheiden, wen man benutzen will. Ein SIP-Anbieter, mit dem ich gute Erfahrungen gemacht habe ist Sipgate. Man bekommt hier kostenfrei eine Rufnummer aus seinem Ortsnetz und muss nur zahlen, wenn man selber anruft. Eingehende Gespräche sind kostenfrei. Da zusätzlich ein elektronischer Anrufbeantworter zur Verfügung steht, der die aufgezeichneten Anrufe per Mail weiterleiten kann, ist man mit dem Sipgate-Dienst sehr flexibel.

Sipgate hat auch den Vorteil, dass die Konfiguration der verschiedenen Endgeräte sehr genau beschrieben ist, das betrifft auch die Fritz!Box.

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Die Anleitung ist noch etwas länger, als auf der Seite angegeben. Die rot dargestellten Texte sind die wirklichen Daten, die zum bei Sipgate angemeldeten Benutzer gehören.

Also einfach auf Neue Internetrufnummer klicken und die Daten gemäß Anleitung von Sipgate eintragen. Das Formular in der Box ist übrigens deutlich kürzer, wenn man unter Anbieter Sipgate auswählt, da dann einige Werte direkt voreingestellt sind.

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Klickt man zum Abschluss der Konfiguration auf OK, so versucht die Box gleich die Anmeldung beim SIP-Provider. Den Erfolg kann man u.a. auf der Seite Startmenü unter Verbindungsinformationen kontrollieren.

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Sipgate bietet übrigens auch zwei kostenfrei Rufnummern zum Testen des Zuganges an. Unter der Nummer 10000 hört man eine Bandansage, unter 10005 findet sich ein Echotest, man kann einen kurzen Text sprechen und dann wieder abhören.

ISDN/Analog Telefonanlage

Heute sind viele Telefonanschlüsse auf ISDN umgestellt. Für ISDN-Anschlüsse benötigt man spezielle ISDN-Telefone, die in der Regel deutlich teurer sind. Deswegen benutzt man gern einen ISDN-Terminaladapter, was eine kleine Telefonanlage ist. Derartige Geräte kosten für den Anschluss von drei analogen Telefonen etwa 60 Euro. Hat man eine Fritz!Box, so kann man auch darauf verzichten, hier ist eine kleine Telefonanlage mit eingebaut.

Alle notwendigen Adapter liefert AVM mit.

Unter Erweiterte Einstellungen -> Telefonie -> Telefoniegeräte finden sich die entsprechenden Einstellungen.

Im Reiter Festnetz finden sich die Einstellungen für den Anschluss nach außen.

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Hier muss man angeben, ob der Telefonanschluss eine analoger oder ein ISDN-Anschluss ist. Bei ISDN-Anschlüssen gibt man die MSN-Nummern (Rufnummern) an, die man vom Anbieter erhalten hat.

Im Reiter Übersicht konfiguriert man die angeschlossenen Telefonapparate.

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Man kann hier für jedes Gerät einen Bezeichner, die Rufnummer(n) und den Anschluss angeben, über den das Gerät an die Box angeschlossen ist.

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Zusätzlich gibt es hier weitere Reiter, über die man die Rufnummernübermittlung, das Anklopfen und die Nachtschaltung einstellen kann.

Die Fritz!Box ist in der Lage die klassische Telefonie und VOIP miteinander zu verbinden. Über Wahlregeln kann man z.B. Regeln, welche Nummern über welche Leitung angewählt werden. Das kann alles recht praktisch sein, zumal die Fritz!Box auch noch über einen internen S0 Anschluss verfügt, an den man ISDN-Telefone oder auch größere Telefonanlagen anschließen kann.


USB-Server für Festplatten und Drucker

Ein weiteres, aber irgendwie noch nicht ganz fertiges Feature, findet sich unter Erweiterte Einstellungen -> USB-Geräte. Schleißt man ein Speichermedium, z.B. einen USB-Stick an den USB-Anschluss der Box an, so wird es von der Box erkannt und im Netz zur Verfügung gestellt.

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Der Zugriff auf das Speichermedium erfolgt dann per FTP. Eine recht flexible und Betriebssystemübergreifende Lösung. Unter Erweiterte Einstellungen -> USB-Geräte -> USB-Speicher kann man recht genau festlegen, wer auf welchem Weg auf das Speichermedium zugreifen darf.

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Etwas weniger nützlich ist die Funktion USB-Fernanschluss, die schon in der Geräteübersicht angeboten wird. Für diese Funktion benötigt man auf dem Client-Rechner spezielle AVM-Treiber, die nur für einige Betriebssysteme angeboten werden. Wenn man diese Funktion nicht wirklich nutzen will, dann sollte man sie auf der Box auch deaktivieren, weil sonst nicht alle Druckdienste funktionieren.

An den USB-Anschluss kann man auch einen Drucker anschließen, der dann ohne weitere Konfiguration im Netz zur Verfügung steht.

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Zur Ansteuerung bietet die Box auf Port 9100 einen JetDirekt Anschluss an, der von Linux-Rechnern ohne Probleme genutzt werden kann. Man kann den Drucker über die normale Druckerverwaltung erkennen und einbinden lassen. Wichtig ist, dass man als Option Netzwerkdrucker und dann HPJetDirekt angibt, oder die Portnummer 9100.

Im Prinzip kann man den Drucker dann auch unter Windows nutzen, dazu müssen aber zwei Bedingungen erfüllt sein. Man muss erstens die Unix-Printing Dienste als Windows-Komponente installiert haben und so weit an Windows gewöhnt sein, dass man einen Netzwerkdrucker natürlich nicht als Netzwerkdrucker einrichten muss, sondern unter der Option lokaler Drucker. Nun gut, man klickt auch auf Start, wenn man das System beenden möchte ;-)

Was leider nicht geht ist dies Steuerung über HPLIP und den HP Device Manager, selbst wenn es sich um einen HP-Drucker handelt. Aber das ist sicher zu verschmerzen. Was ich schlimmer finde ist, dass ach bei All-in-One-Geräten der Scanner nicht über das Netz angesteuert werden kann.

Das das prinzipiell möglich sein könnte sieht man daran, dass es veränderte Firmware-Systeme gibt, u.a. http://www.freetz.org/, die genau diese Möglichkeit unterstützen sollen.