Fritz!Box

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Neu: Eine ausführlichere Beschreibung für das Nachfolgemodell ist zu finden unter: Fritz!Box_7170

Da mein DSL-Anschluss auf ADSL2+ umgestellt wurde habe ich mir einen neuen Router zugelegt. Im Test der c't (Heft 11/2006) schnitt AVM erwartungsgemäß gut ab. Im Test war zwar das Modell 3070, bei Schiwi habe ich aber für nicht einmal 140 Euro das größere Modell bekommen mit Wlan und Voip.

Grundinstallation

Wenn man nicht mit Wind.-Betriebssystemen arbeitet, dann ist die Dokumentation etwas unübersichtlicher. Es gibt kein Handbuch zu dem Gerät, sondern nur eine CD. Dort findet sich im Ordner Dokumentation eine Datei Handbuch.pdf, der man die notwendigen Informationen entnehmen kann.

Die erste Information, die ich eine Weile gesucht habe war die IP-Adresse des Gerätes. Für den Ethernet-Anschluss ist das die 192.168.178.1. Ich habe die Adresse im Browser aufgerufen, nachdem ich das Netz mit

ifconfig eth0:1 192.168.178.2 

zugänglich gemacht hatte. Von den angebotenen Funktionen war ich erst einmal sehr enttäuscht, ich konnte z.B. keine DynDNS-Abteilung finden. Auch die Aktivierung von System -> Ansicht -> Expertenansicht aktivieren brachte keine nennenswerte Änderung.

Die Geräte werden mit einer sehr alten Firmware-Version ausgeliefert (aus dem letzten Jahrtausend), also war erst einmal ein Firmware-Update fällig, was auch problemlos klappte. Danach hatte sich die Oberfläche deutlich verändert und erweitert.

Einige Funktionen, wie z.B. die DynDNS-Einstellungen sind aber auch jetzt nicht sofort zugänglich, sondern erst wenn man die DSL-Zugangsdaten eingetragen hat. Das Gerät hat alle Funktionen, die ich von ihm erwartet habe.

Fritz-1.png

Man kann einzelne Ports freigeben, oder einen Rechner vollständig verfügbar machen. Natürlich kann man auch DynDNS-Zugänge konfigurieren. Einen wirklichen Mehrwert gegenüber meinem bisherigen DSL-router stellen die Punkte Online-Zähler und die DSL-Informationen dar. Hier kann man sich sehr ausführlich über die Verbindung und ihre Qualität informieren.

Ansonsten ist die Bedienung eigentlich selbsterklärend, ich habe auf alle Fälle den DHCP-Server abgestellt. Der Router stellt einen Nameserver zur Verfügung, auch wenn das nirgends direkt steht.

VOIP mit Sipgate

Eine der spannendsten Funktionen des Gerätes ist natürlich VOIP. Viel Geld würde ich dafür nicht mehr ausgeben, da mein Telefonprovider kostenlose Gespräche innerhalb Deutschlands anbietet. Aber Auslands-Gespräche z.B. in die USA sind relativ teuer. Also habe ich mir dafür einen Sipgate-Account zugelegt.

Die Anmeldung erfolgt unproblematisch unter http://www.sipgate.de/. Nach Abschluss der Anmeldeprozedur bekommt man eine Aktivierungsmail zugeschickt. Klickt man auf den Bestätigungslink in dieser Mail, so landet man auf einer Seite, auf der Konfigurations-Hilfen für die jeweiligen Endgeräte zur Verfügung stehen.

Ich habe da den Menüpunkt AVM Fritz!Box Fon ausgewählt. Auf der sich öffnenden Seite findet sich unter

2. Wie konfiguriere ich die Fritz!Box Fon für sipgate?

eine Konfigurationsbeschreibung. Achtung, die hier angegebenen Einstellungen sind keine Spieldaten sondern die persönlichen Daten, die in die Fritz!Box eingegeben werden müssen. Der gewählte Benutzername und das zugehörige Passwort gilt nämlich nur für das Webinterface. Für die Telefonverbindung bekommt man eine extra SIP-ID und ein SIP-Passwort. In die Felder der Fritz!Box wird seltsamerweise nicht die Telefonnummer eingetragen, sondern die SIP-ID. Innerhalb des Sipgate-Netzes kann man übrigens auch die SIP-ID wählen, sie wird auch als Absenderkennung übertragen.

Wenn man die Einstellungen richtig eingetragen hat, dann sollte man sofort über die Sipgate-Telefonnummer erreichbar sein.

Weitere Informationen zu VoIP und auch Softwarelösungen.

Fritz!Box als Telefonanlage

Bisher hatte ich hierfür noch keinen Bedarf. Mir ist aber beim Lesen in verschiedenen Foren aufgefallen, dass man mit den Anschlusskabeln sehr aufpassen muss. Der Anschluss der Fritz!Box an den NTBA muss mit dem dafür vorgesehen achtadrigen schwarzen Kabel erfolgen. Die Kabel sehen auf den ersten Blick ziemlich ähnlich aus, unterscheiden sich aber z.B. in der Zahl der belegten Adern. Aber eigentlich ist die Zuordnung der Kabel über die Farben eindeutig.