Asus U30S

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Der Asus U30SD scheint mir vom Preis-/Leistungsverhältnis her ganz ansprechend zu sein. Für 799€ bekommt man:

  • 13,3 Zoll Display
  • i5 Prozessor
  • 500 GB Festplatte
  • 6 GB Hauptspeicher
  • DVD-Brenner


Wind 7

Als Katastrophe empfinde ich das mitgelieferte Betriebssystem Windows 7 Home Professional. Ich war gerade dabei meine Vorurteile gegenüber Wind7 zu verlieren, da es auf vielen Rechnern ganz ordentlich läuft.

Schon der Windows-Start dauert eine Ewigkeit, wobei zwischendrin sogar recht lange Zeit ein schwarzer Bildschirm auftaucht. Da kann man schnell den Eindruck bekommen, dass das Wind7 abgestürzt sei.

  • 05s Text: Windows wird gestartet
  • 10s ein buntes Bildchen mit einem Window kommt dazu
  • 35s der Bildschirm wird total schwarz
  • 40s ein Mauspfeil erscheint
  • 50s dazu kommt der drehende blaue Kreis
  • 60s der Windows Jingle erklingt
  • 80s der blaue Bildschirm baut sich auf, mit dem Anmeldefenster
  • 110s der Desktop baut sich auf

Bei diesem Rechner ist es so, dass er in einem unbeobachteten Moment ein Online-Update gemacht hat. Danach ging das Netzwerk nicht mehr und im Gerätemanager tauchten viele gelbe Ausrufungszeichen auf. Den Treiber für das kabelgebundene Netz konnte ich von der mitgelieferten CD neu installieren. Für das WLAN musste ich das Treiber-Paket reparieren. Leider blieben viele Ausrufungszeichen im Zusammenhang mit dem Miniport-Treiber.

Wind7 - Recovery

Also habe ich mich entschlossen die Recovery-Funktion zu nutzen. Das funktioniert auch wie beschrieben, aber dann ist der Rechner ständig am Konfigurieren. Seit etwa einer Stunde rebootet der Rechner immer wieder (mehr als ein Dutzend mal), mal sehen wann das aufhört und ob das Gerät dann funktioniert. Es ist einfach nervig, dass es keinerlei Information darüber gibt, was hier abläuft. Nur ständig der Hinweis, dass das Gerät konfiguriert wird und ich es nicht ausschalten soll. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte ich eben Benutzerdaten eingeben und die Sprache wählen. Die Sprache hat man zwar am Anfang des Recovery-Prozesses schon mal ausgewählt, naja. Nach zwei weiteren Reboots läuft der Rechner wieder.

Die nächste halbe Stunde wird dann benötigt, um die ganzen nicht notwendigen Software-Pakete zu entfernen. Ich habe mir angewöhnt die Software nach Anbieter zu sortieren und dann alle Pakete von Oberon zu deinstallieren. Dazu dann noch die Testversion vom Anti-Viren Programm. Nach der Deinstallation von Trend-Micro war ein Neustart fällig, der wieder viel Zeit kostet, weil in der Zwischenzeit eine Unmenge an Updates geladen wurde, die nun installiert werden müssen.

Insgesamt dauert der ganze Vorgang etwas über 4 Stunden.

Ubuntu 11.04

Bei Auslieferung ist die Festplatte folgendermaßen partitioniert:

  • /dev/sda1 versteckte Recovery-Partition (26 GB)
  • /dev/sda2 NTFS Windows C: (204 GB)
  • /dev/sda3 erweiterte Partition (257 GB)
  • /dev/sda5 NTFS Windows D: (257 GB -> 100 GB)

Die Partition sda5 (250 GB) ist größer als sda2 (140GB), so dass man sie gut verkleinern kann. Ich habe den Wert auf 100GB reduziert und zwar mittels gparted aus dem Ubuntu-Live-System heraus. Bei der Ubuntu-Installation habe ich dann angegeben, dass es neben dem vorhandenen Wind7 installiert werden soll.

Der Installer hat dann zwei Partitionen angelegt:

  • /dev/sda6 EXT4 für das Linux-System (149 GB)
  • /dev/sda7 Swap (6 GB)

Für die Performance gibt Ubuntu 4589,55 Bogomips an.

Die Grundinstallation des Systems hat etwa 40 Minuten benötigt, plus noch einmal 20 Minuten für die Online-Updates.

Kaputt

Nach knapp einem Jahr hat die Festplatte ihren Geist aufgegeben. Die Zahl der Dateisystemfehler wurde immer größer, zum Glück konnte ich die Daten gerade noch sichern. Zum Glück hatte ich das Gerät bei Amazon gekauft, dadurch konnte ich es problemlos zurück geben und muss nun nach einem neuen Gerät Ausschau halten.